Im Corona-Jahr rückwirkende Umwandlungen bis 31.12.2020 möglich.

 
 Steuerrecht

Normalerweise gilt der 31.8. als der Tag, an dem die Umwandlung beim Handelsregister angemeldet sein muss, um diese steuerlich rückwirkend ab 01.01. wirksam werden zu lassen. Für 2020 wurde diese Frist bis zum 31.12. verlängert, sodass auch in den letzten Monaten des Jahres ein eingetragenes Einzelunternehmen oder eine Personengesellschaft noch zu einer GmbH werden kann. Gut ist dies vor allem für die siebenjährige Sperrfrist, die mit dem steuerlichen Umwandlungsstichtag beginnt. Wird also am 29.12.20 die Umwandlung angemeldet und diese steuerlich auf den 1.1.20 zurückbezogen, ist schon fast ein Jahr für die Sperrfrist vorbei.

Was ist diese Sperrfrist? Die neuen GmbH-Anteile dürfen innerhalb der ersten sieben Jahre nicht veräußert werden, da sonst rückwirkend die stillen Reserven aufgedeckt und besteuert werden, die zum Zeitpunkt der Umwandlung im Betrieb vorhanden waren. Hier sind dann aber noch die bereits abgelaufene Zeit dieser sieben Jahre und im Falle von Personengesellschaften die Anteile in % an der Gesellschaft zu berücksichtigen.

Klingt kompliziert? Ist es auch, aber wir können damit umgehen und helfen gerne. Ihre Streckmann Steuerberatung

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