Corona-Zeiten und Betriebsausfallversicherungen unter der Lupe

 
 Unternehmer

Viele Unternehmer haben Versicherungen abgeschlossen, die die laufenden Betriebsausgaben (u.a. Gehälter und Mieten) übernehmen, wenn der Betrieb behördlich geschlossen wird oder der Inhaber längere Zeit krankheitsbedingt ausfällt.

Auf den ersten Blick sind dies Prämien betrieblich veranlasst, mindern also den Gewinn.

ABER das ist nach der Rechtsprechung schon seit 2009 nicht mehr richtig.

Es kommt ausschließlich darauf an, wo die Veranlassung für die versicherte Gefahr liegt:

a) behördliche Schließung = betrieblich

b) Krankheit = privat

 

Im Fall von a) sind die Prämien Betriebsausgaben und die Versicherungsleistungen Betriebseinnahmen.

Bei b) sind es bestenfalls Sonderausgaben, die Zahlungen der Versicherung sind aber komplett steuerfrei.

 

Sinnvoll ist es, dass im Versicherungsschein alle Risiken separat aufgelistet und bepreist sind, sodass die zutreffende Einteilung vorgenommen werden kann.

Aus leidvoller Erfahrung eines Mandanten jetzt in der Corona-Krise kommt aber noch das Problem hinzu, dass Versicherungen immer irgendwelche Klauseln finden, nicht oder nicht in voller Höhe zahlen zu müssen, selbst in diesem eindeutigen Fall des behördlich geschlossenen Gastronomiebetriebes.

 

Fazit: Versicherungen sind immer ein unschönes Thema. Wir helfen zumindest bei der zutreffenden Berücksichtigung ihrer Prämien und erhaltenen Leistungen. Es grüßt Ihre Streckmann Steuerberatung

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